Umleitung Lothringer Str. - lohnt sich zeitlich tatsächlich - Warum nutzen sie viele nicht?

Rad ieschen

Neumitgliied
10 Februar 2020
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Hallo zusammen,

wie viele von euch bestimmt wissen ist die Lothringer Str. auf dem Stück im inneren Alleenring seit einigen Monaten für Radfahrer wegen der Baustelle zur Umgestaltung in eine Fahrradstraße gesperrt.
Da es tatsächlich sehr eng ist und häufig mit Fußgängern, die aus Hauseingängen kommen, zu gefährlich ist dort zu fahren, lohnt es zeitlich tatsächlich einen kleinen Umweg zu fahren.

Dennoch sehe ich täglich Radfahrer, die weiterhin in die innere Lothringer Str. einfahren und versuchen trotzdem auf dem Fußweg weiter zu fahren. Sie ziehen damit häufig sehr viel Unmut von Fußgängern und Anwohnern auf sich. Ich frage mich dann jedes Mal: Ist es das wirklich wert an der noch nicht existierenden neuen Fahrradstraße schon einen Konflikt zwischen den Verkehrsteilnehmern zu verursachen bevor die Straße noch nicht fertig gestellt ist?

Zumal der "Umweg" tatsächlich keiner ist.
Ich bevorzuge dieses Strecke:
Richardstr. - Gottfriedstr. - Augustastr. - Alfonsstr.
(Ich fahre ungern die Wilhelmstraße hoch, deshalb fahre ich ein Stück weiter die Augustastr. rein.)
Diese Umleitung dauert mit dem Rad 2 Minuten. Die Lothringer Str. auf der Hälfte zu schieben dauert 3,5 min. (Unabhängig von der Ampel, da man die Wilhelmstr. bei beiden Routen überqueren muss.)
Man erspart sich enges Aneinander-Vorbei-Gequetsche, falls von der Gegenseite evtl. ein anderer Radfahrer oder Kinderwagen-Schieber kommt.

Sobald man also einmal absteigen muss, dauert die alte Route also schon länger. Warum deshalb das gute Miteinander an dieser Route riskieren?

Mich würde eure Meinung dazu tatsächlich sehr interessieren. Vielleicht ist ja hier auch jemand dabei der gute Gründe gegen das Umfahren hat. Ich freue mich auf eine konstruktieve Diskussion.
Suse
 

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