Vom Rad in den Bus oder die Bahn: Sichere Abstellmöglichkeiten

pendelix

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5 Februar 2020
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Aachen
www.doppeltplus.de
(aus dem pendelix-Blog)

Sichere Abstellmöglichkeiten für das teure E-Bike zu finden ist nicht einfach. Vor allem, wenn man z.B. mit der Bahn seinen Arbeitsweg fortsetzen möchte.
Selbst ein gutes Fahrradschloss schützt an einem wenig frequentierten Bahnhof auf dem Land nicht lange genug vor Diebstahl. Jedes Schloss gibt irgendwann nach und wenn sich der Dieb diese Zeit ungestört nehmen kann, sollte man sich andere Möglichkeiten überlegen, um das Rad in Sicherheit zu wissen.

Wer oft auf Bus oder Bahn umsteigen möchte und bisher noch kein E-Zweirad sein eigen nennt, könnte über die Anschaffung eines E-Klapp-Rades nachdenken, was kostenlos jederzeit in Bus und Bahn mitgenommen werden darf. Bis zu einer gewissen (zusammengeklappten) Größe zählen Räder somit als normales Gepäck.

Wer aber mit seinem bereits vorhanden Vehikel in einen überfüllten Zug einsteigen möchte, kommt schnell an seine nervlichen Grenzen. Grundsätzlich müssen Passagiere das Fahrradabteil für Räder freimachen, aber wenn das Abteil schon mit anderen Rädern, Rollstühlen oder Kinderwagen gefüllt ist, muss man im Notfall auf den nächsten Zug warten. In den Hauptverkehrszeiten, kommt dies auf einigen Strecken durchaus häufiger vor.
Besser ist deshalb seine Route gegebenfalls anzupassen und sein Gefährt an einem Bahn- oder Bushof mit bewachtem Fahrradstellplatz oder Fahrradgarage anzuschließen.


In Aachen finden sich folgende Möglichkeiten:

Die von WABe e.V. betriebene Radstation am Aachener Hauptbahnhof bietet witterungsgeschütze und bewachte Abstellmöglichkeiten.

Im Parkhaus der APAG "Galeria Kaufhof/City" (Wirichsbongardstraße 47, 52062 Aachen), unweit des Elisenbrunnens, befindet sich eine Bike-Station. Hier können die Räder gesichert durch eine Bügelvorrichtung an Vorderrad und Rahmen für 2 Euro/24 Stunden geparkt werden. Natürlich gibt es die gleiche Videoüberwachung wie für Autos. Außerdem gibt es die Möglichkeit den Akku sicher in einer Art Schließfach während der Parkdauer zu laden.

In den APAG-Parkhäusern am Hauptbahnhof, Rathaus und Büchel gibt es videoüberwachte Abschließbügel für Räder. Außerdem ist es im Parkhaus Adalbertsteinweg gestattet Zweiräder an einem Geländer im überwachten Bereich abzuschließen.

Am Eilendorfer Hauptbahnhof wurde eine weitere tolle Idee umgesetzt: Mietbare Radboxen. Hier kann das Zweirad für 6 Euro im Monat trocken und sicher vor Diebstahl und Vandalismus eingeschlossen werden. Einen Flyer dazu findet sich unter auf dieser Seite.

(aus dem pendelix-Blog)


Wo gibt es noch sichere Abstellmöglichkeiten?
 

Über uns

  • Das Portal pendelix.de wird betrieben von der doppeltplus GmbH. Bisher war das Thema Pendeln für uns wenig von Bedeutung. Seit wir 2019 in unsere neuen Räumlichkeiten in einem Co-Working-Gebäude im Frankenberger Viertel in Aachen umgezogen sind, ist für uns das Thema Pendeln schlagartig in den Fokus gerückt. Jeden Tag mit dem Auto im Stau zu stehen Benzin, Nerven und Minuten zu verheizen und immer viel zu früh losfahren zu müssen, weil man nicht weiß, wo heute wieder eine Umleitung ist, war plötzlich ein Thema, zu dem wir jetzt eine andere Einstellung hatten. Auch aktuell merken wir in unserem eigenen Umfeld jeden Tag wie sehr Pendeln zunehmend zum Problem vieler Mitmenschen wird. In zahlreichen Gesprächen mit anderen Betroffenen hat sich das Pedelec oder E-Roller zu einer möglichen Lösung herausgestellt. Doch woher bekommt man ein perfekt zu einem und den eigenen Bedürfnissen passendes E-Bike, wie kann ich mein Gepäck dennoch transportieren, was ist der sicherste Weg zur Arbeit, was gibt es neues in unserer Region zu diesem Thema und wie kann ich mich einfach über verschiedene Themen mit anderen Pendlern oder E-Cargo-Besitzern austauschen? Da ein Netzwerk mit diesen vielfältigen Funktionen bisher noch nicht existiert, haben wir beschlossen selber eines zu entwickeln.

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